Goßmar

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Experten kennen Goßmar: Hier wurde eine wertvolle altsorbische Liturgie gefunden, die aus dem zehnten Jahrhundert stammen dürfte und Bibliophilen als „Goßmarer Handschrift“ ein Begriff ist. Nach den Sorben kamen wohl die Franken, 1231 findet sich die erste urkundliche Erwähnung. Im Ort steht eine der ältesten Kirchen der Umgebung. Sie ist als Wehrkirche gebaut und besitzt eine eigene Brunnenanlage. Schon 1550 war im Ort ein Schulmeister (nachweisbar) tätig. Das gut Clementinenhof wurde als selbständiger Gutsbezirk erst Ende des 20.Jahrhunderts in Goßmar eingemeindet.